„Duo-Abend“Violine, Klavier


„BACH – SCHOSTAKOWITSCH – SCHUMANN“ Eine musikalische Reise durch die Kontraste mit textlichem Intermezzo. Mit Anke Schittenhelm – Violine, Annamaria Bodoky-Krause – Klavier, Jakob Reichsöllner – Text.



Anke Schittenhelm
wurde in Bruchsal/Deutschland geboren.
Ihre Hochschulausbildung begann im Alter von 16 Jahren an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Meisterklasse von Ulf Hoelscher (Vorstudium). Sie setzt ihr Studium am Konservatorium Bern in der Meisterklasse von Igor Ozim fort und beendete dieses mit dem Lehrdiplom mit Auszeichnung. Ihre weitere Ausbildung führte sie ans College Conservatory Cincinnati / USA in die Meisterklasse von Dorothy Delay, die sie mit dem artist diploma with special honours abschloss.
Ergänzende künstlerische Ausbildung erfuhr sie durch Wolfgang Marschner, Yfrah Neaman, das Tokio String Quartet und das Lassalle Quartet.
Bereits im Alter von 24 Jahren wurde sie 1. Konzertmeisterin der Hofer Symphoniker. 3 Jahre später erhielt sie eine Gastprofessur an der Wesleyan University Bloomington / USA. 1999 erfolgte die Berufung an die Kunstuniversität Graz als ordentliche Professorin für Violine.
Sie ist Preisträgerin zahlreiche Wettbewerbe, u.a. „International Starling Competition“.
Viele solistische bzw. kammermusikalische Auftritte führten sie nach Deutschland, Israel, Russland, Tschechien, USA. Es liegen mehrere Rundfunkaufnahmen von Werken wie den Sonaten für Cembalo und Violine von J.S.Bach, Beethovens Violinromanzen, Brahms` Violinsonaten vor. Ihre Aufnahmen von Messiaens Quartett zum Ende der Zeit sowie Schuberts Oktett beweisen auch ihren engagierten Einsatz für die Kammermusik.
Seit 1999 lebt Anke Schittenhelm in Graz und gründete dort das Kammerorchester „Capella Calliope“. Seit 2002 ist sie künstlerische Leiterin der Internationalen Kammermusiktage in Raumberg/Stmk. und seit 2004 Vorsitzende der ESTA Steiermark. 2006 und 2007 führten sie Rundfunkaufnahmen und Konzerte (Violinsonaten und Klarinettenquintett von W.A. Mozart, Klaviertrios von F. Schubert etc.) nach Budapest und Baden-Baden.

„Sonatenabend für Violine und Klavier“


Zum 200. Geburtstag von Robert Schumann. Helen Kriegl/Violine und Eduard Lanner/Klavier spielen Werke von L. v. Beethoven, J. Brahms und R. Schumann.

„Solisten des Lettischen Nationalen Symphonischen Orchesters“


Dita Krenberga/Flöte, Guntis Kuzma/Klarinette, Sandis Šteinbergs/Violine, Darija Kozlitina/Bratsche, Diana Ozolina/Violoncello und Ieva Oša/Klavier spielen Werke von Mozart, Saint Saen,L.v. Beethoven, C.M.Weber u.a.

Solisten des Lettischen Nationalen Symphonischen Orchesters
Dita Krenberga, Diana Ozolina, Darija Kozlitina, Sandis Šteinbergs und Guntis Kuzma sind Mitglieder des im Jahr 1926 gegründeten traditionsreichen Lettischen Nationalen Symphonischen Orchesters. Die fünf herausragenden Musiker, größtenteils Konzertmeister und Solisten, zeichnen sich durch ihre besondere Klangqualität und Virtuosität aus.
Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für Kammermusik. Das Musizieren in verschiedenen flexiblen Besetzungen ist ein wesentlicher Aspekt ihrer Konzerttätigkeit. Ihr Repertoire spannt einen Bogen vom Barock über Werke der Wiener Klassik bis zur Moderne.
In diesem Programm musizieren sie gemeinsam mit der österreichisch-lettischen Pianistin Ieva Oša, Preisträgerin des I. Internationalen Wettbewerbs „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz.

„JACQUES BREL DELIKAT“


Chansons ( allesamt ins Deutsche übertragen ) – mal frech und forsch, mal ergreifend, anklagend und erschreckend offen, oft im Graubereich bürgerlicher Moral – versöhnt mit „Wienerischem“… Mit Karl Hofer/Gesang und Andrej Skorobogatko/Klavier.

„Bitte lächeln!“mit dem „Duo Angelotti“


Das „Duo Angelotti“ Peter Fleck/Musik und Barbara Schnepf/ Texte präsentieren Geschichten übers Lächeln und die kleinen Freundlichkeiten des Alltags.

“Viva il Flauto”


mit Nadja Sabathi und Zsuzsanna Litscher-Nagy/Querflöte mit Ihren Schülerinnen; Klavier: Johanna Frey. Werke von Locatelli, Mozart, Kuhlau, Doppler u.a.

Künstlerbiografien:
Nadja Sabathi
begann schon in früher Kindheit zu musizieren. Nach der Matura am Musikgymnasium Graz absolvierte sie am J. J. Fux-Konservatorium die Lehrbefähigung für das Instrument Querflöte bei Prof. Mag. Reingard Hechtl. Das darauffolgende Magisterstudium schloss sie im Jahr 2006 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Barbara Gisler-Haase mit Auszeichnung ab. Ein mehrjähriges Repertoirestudium bei Prof. Gottfried Hechtl gaben der mehrfachen „Prima la musica“-Preisträgerin den Feinschliff.
Nadja Sabathi ist seit fünf Jahren Musikpädagogin an der Musikschule in Mureck.
Eine große Leidenschaft entwickelte die gebürtige Südsteirerin schon seit jeher für die Blasmusik. So ist sie nicht nur Kapellmeisterin der Marktmusikkapelle Kaindorf/S. und der Justizwachmusik Steiermark, sondern unterstützt mit ihrer ehrenamtlichen Funktion als Bezirks- und Landesjugendreferent-Stellvertreterin die Anliegen der Jugend. Nadja Sabathi ist neben kammermusikalischen Tätigkeiten seit mehr als 15 Jahren Flötistin des Symphonischen Orchesters Leibnitz.
Zsuzsanna Litscher-Nagy geboren 1975 in Miskolc (Ungarn). Sie besuchte in Debrecen das Zoltan Kodaly Musikkonservatorium. Während der Zeit von 1990 bis 1994 spielte sie im Symphonischen Jugendorchester des Zoltan Kodaly Konservatoriums und hatte Auftritte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Rumänien und in den USA. 1994 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. 1998 erhielt sie ein Leistungsstipendium des Forum Hungaricum. 1999 war sie Stipendiatin in der internationalen Sommerakademie „Prag-Wien-Budapest“ in Gloggnitz. Abschluss des Konzertfachstudiums im Mai 2001, Lehrbefähigung im Juni 1999. Weitere Studien in München und in Mainz. Nach dem Studium übt sie ihre künstlerische Tätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin aus. Seit 1995 ist sie Mitglied im „Ensemble für Neue Musik Graz“. Zwischen 2000 uns 2006 spielte sie im Grazer Symphonischen Orchester. Kammermusikalische Tätigkeiten mit dem Phönix Bläserquintett und zahlreiche Auftritte in Duo Besetzung mit Klavier. Derzeit ist sie Querflötelehrerin der Kunst- und Musikschule in Gratkorn.

Das Quartett nennt sich „Four“tissimo und besteht seit zwei Jahren. Die Musikerinnen sind alle Mitglieder der Marktmusikkapelle Kaindorf an der Sulm. Sie sind 2008 und 2010 beim Bezirkswettbewerb „Musik in kleinen Gruppen“ angetreten und haben beide Male die Berechtigung zur Teilnahme am Landeswettbewerb erreicht. Carina Walitsch, Eva Sauer, Verena Tiran und Teresa Sertling, Querflöte.
Nina Trojer und Nadine Sebekovsky sind Schülerinnen der Kunst-und Musikschule in Gratkorn bei Zsuzsanna Litscher-Nagy

Johanna Müller-Frey
Ersten Klavierunterricht in der Begabtenklasse Kunstuniversität Graz und J. J. Fux-Konservatorium in Graz. Ab 1993 IGP-Studium bei Prof. Eugen Jakab an der Kunstuniversität Graz. 1997 Lehrbefähigung mit Auszeichnung. 2000 zweite Diplomprüfung mit Auszeichnung. Von 1999 bis 2002 Gesangsstudium am Konservatorium Wien. 2002 Diplomprüfung mit Auszeichnung im Fach Sologesang.
Gründerin des Grazer Gartenfestivals. Hauptorganisatorin, Kostümbildnerin, Ausstatterin sowie Sängerin. 2001 Umgestaltung des Festivals in das „Festival junger Künstler Graz“. Im Rahmen dessen zahlreiche Konzerte (Solistin bei: Mozart–Konzertarien, Mozart–Klavierkonzert, Beethoven–Klavierkonzert) sowie zwei Opernaufführungen (2001 „Die Zauberflöte“, 2005 „Die lustigen Weiber von Windsor“).
Seit 1997 Pädagogin an der Musik- und Kunstschule Mureck in den Fächern Klavier und Gesang. Dort Gründung des „Musik Theaters für Kinder“ mit szenischen Aufführungen mit Kindern und für Kinder.
2007 Gründung der „Sommerserenaden“ in Graz mit jährlichen Aufführungen im sommerlichen Garten.

„Tangocompany Wien“„las islas Tour“ 2010 japan preview.


VIER KLASSISCHE MUSIKERINNEN, EINE TÄNZERIN, EIN SÄNGER ENTDECKEN DEN TANGO NEU, PIAZZOLLA IST DABEI GENAUSO VERTRETEN, WIE TANGOS AUS ITALIEN, JAPAN, DEUTSCHLAND UND EINER IN JIDDISCHER SPRACHE. DIE INSTRUMENTIERUNG SO INDIVIDUELL WIE DIE TANGOTRADITION IN DEN VERSCHIEDENEN KULTURKREISEN. ENTDECKEN SIE MIT UNS DEN TANGO ALS WELTMUSIK.

Stephan Wapenhans, war nach seiner Ausbildung in Dresden und Hamburg an vielen Theatern in Deutschland, Italien und in Österreich als Schauspieler und Sänger engagiert. Unter anderm auch an der Volksoper Wien und der Kammeroper Wien. Er ist regelmässiger Gast am Stadttheater Baden. Dort wird er im Dezember diesen Jahres im „Orlow“ den Jolly Jeffersen spielen. Seine Liebe zum Tango entdeckte er in Italien,als er gemeinsam mit Milva in der Produktion „maria de buenos aires“ von Astor Piazzolla engagiert war. Und diese Liebe zum Tango, zu diesem Rhythmus hat ihn nicht wieder losgelassen.
Kyoko Oishi studierte Klavier in Wien am Prayner-Konservatorium und in Japan am „Kunitachi College of Music“ in Tokyo/Japan. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Klavier und arbeitet als Korrepetitorin für die Oper. Konzerte führen sie immer wieder durch Österreich und auch jedes Jahr in ihre Heimat nach Japan. Sie ist von Anfang an dabei wie wir alle eine Gefangene dieses Rhythmus´.
Lysa Urbano ist Kolumbianerin und in vielen Genres zu Hause. Sie studierte in Kolumbien an der „El carmelo“ Tanz und Theater, erhielt eine Ausbildung in Percussion und Gitarre, gründete ihre eigene Rockband. Ausserdem erhielt sie eine Tangoausbildung bei den Vizemeistern Maximiliamo und Elizabeth Guerrero. Ihre Leidenschaft für den Tango liegt einfach in ihrem lateinamerikanischen Temperament.
Wu Ruei-ran studierte in seiner Heimat Taiwan zunächst Psychologie. Dann aber entschied er sich für die Musik und studierte in Wien Komposition. Sein Herz brannte seit seinem Studium für den Tango und so begann er vor acht Jahren Bandoneón zu spielen. Inzwischen ist er ein Virtuose und zu gast in verschiedenen Tangoformationen. Seine Ausbildung erhält in Paris aus erster Hand: von Mosalini, einem Bandoneónisten, der viele Jahre gemeinsam mit Astor Piazzolla den Tango Nuevo pflegte.
Zitiert von The Strad als Künstler „mit Phantasie und Einsicht …. ein Publikumsmagnet«, Begann Yuuki Wong seine musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren mit dem Klavier und zwei Jahre später begann mit dem Geigenspiel. Nach nur drei Jahren Geigenunterricht, war Yuuki zum weltbekannten Yehudi Menuhin School in England, wo er mit Rosemary Furniss und Natasha Boyarsky studierte neben Unterricht mit Yehudi Menuhin aufgenommen. Er war der jüngste Student, der im Alter von 15 bis zu der Klasse der Amita und Roland Vamos am Oberlin Conservatory, USA zugelassen werden, um seinen Bachelor of Music beginnen. Seit 2000 hat Yuuki an der Konservatorium Wien studiert bei Prof. Boris Kuschnir. Neben den regulären Unterricht, hat Yuuki im Unterricht und Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Tibor Varga, Aaron Rosand, Zakhar Bron, Frans Helmerson, Dmitri Sitkovetsky, Viktor Tretjakow, Zvi Zeitlin, Pierre Amoyal, Julian Rachlin, Mauricio Fuks, Pamela Frank, Gabor Takacs teilgenommen -Nagy, Yakov Kreizberg, Miriam Fried, um nur einige zu nennen.
Ehrungen auf Yuuki verliehen gehören 1. Preis bei der 2007 Summit Music Festival Competition in New York, 2. Preis und Sonderpreis beim 2007 Michael Hill International Violin Competition in Neuseeland, Sonderpreis und 4. bei der 2005 Jean Sibelius Internationalen Violin-Wettbewerb in Helsinki Place , 3. Preis an den 2004 Abbado International Violin Competition in Mailand, der Grand Prix 2000 bei den Internationalen Wettbewerb Kingsville, wo er auch fegte den 1. Preis in der Senior Streicher und besten Geiger-Preis. Während am Oberlin Konservatorium, war er ein Empfänger der Dean’s Talent Award, die außergewöhnliches Talent erkennt in der Institution. Am Konservatorium Wien, hat er die Fidelio-Wettbewerb 2005 gewonnen.
Erwägung, Konzert und Kammermusik Aufführungen haben Yuuki in die USA, UK, Skandinavien, Continental Europa, Südamerika, Neuseeland, Asien und dem indischen Subkontinent werden. Nicht nur die geografische Reichweite vielfältig, andere Highlights sind die Auftritte des Präsidenten von Singapur, für HRH Queen Elizabeth II. im Buckingham Palace und mit Orchestern wie dem Helsinki Philharmonic, Finnish Radio Symphony, Philharmonia Auckland, Singapore Symphony Orchestra, Wiener Mozart-Ensemble, Corpus Christi Symphony, Bruno Walter Festival Orchestra.

Die Tango-Company Wien wurde im Sommer 2008 gegründet und entstand aus der Lust auf – und die Begeisterung für den Rhythmus des Tango, seine Spannweite zwischen tiefer Traurigkeit, unbändiger Emotionalität und ausgelassener Fröhlichkeit. Kein anderer Stil schien uns so sehr die Facetten der menschlichen Psyche widerzuspiegeln. Nachdem wir mit Piazzolla begonnen hatten, fanden sich immer mehr spannende Titel in anderen Kulturkreisen, die vom Tango beeinflusst schienen. Wir haben aber auch Titel in unser Programm aufgenommen, die auf den ersten Blick gar nicht so tangoesk erscheinen. („Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln“; „Padam, Padam“, „oh donna clara“). Egal ob klassischer argentinischer Tango, Tangowalzer oder Milonga, wir haben Spass und Lust auf diese Musik. Wir hoffen, dass diese Lust auch auf Sie überspringt.
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