23. Juni 2017 – „Zwei Cellisten ohne Kontrabass“ Benefizkonzert


Freitag 23. Juni 2017 um 19.30 Uhr

„Zwei Cellisten ohne Kontrabass“

Benefizkonzert des Cello-Duos Otto und Peter Laback für den Musiksalon Erfurt:
Mit Werken von Paul Hindemith, Reinhold Gliere, Jacques Offenbach, David Popper und Werner Thomas Mifune.
Eintritt: bei tel. Vorbestellung 17,– /Abendkassa 19,–
Mitgl. ermäßigt 12,–/ Stud./Schüler 10,–

 

Programm:

Paul Hindemith (1895 – 1963)
Duett für zwei Violoncelli
(fröhlich – ruhig – fröhlich – ruhig)

Reinhold Gliere (1874 – 1956)
10 Duos pour 2 Violoncelles Op 53
Nr. 1 C-dur (Commodo) Nr. 4 D-dur (Vivace) Nr. 8 F-Dur (Giocoso)

Jacques Offenbach (1819 -1880)
Grand duo concertant pour 2 violoncelles op 34 nr 1
Allegro moderato Andante Allegretto non troppo

——– Pause ——–

David Popper (1843 – 1913)
Suite for Two Cellos Op.16
Andante grazioso Gavotte Scherzo Largo espressivo

Werner Thomas Mifune (geb. 1941)
Sambas für 2 Violoncelli
Sonorosa ( Sebastiao Barros)
O Surdo (Totonho und Pauliho Rezende)

 

Die Komponisten:

Paul Hindemith (1895 – 1963) war ein sehr versierter Komponist, Dirigent und Musiker(Geige, Bratsche). Er entwickelte eine neuartige, „freie Tonalität“, die beim damaligen Konzertpublikum nicht nur Zustimmung fand. Seine Karriere als Dirigent vorwiegend klassischer Musik brachte ihn unter anderem an das Pult der Wiener und Berliner Philharmoniker. Das Duo für zwei Violoncelli hat er nie veröffentlicht und für das private Musizieren seiner Frau Gertrud wahrscheinlich 1942/43 im Exil in den USA geschrieben.

Reinhold Moritzewitsch Glière (1874 – 1956) war ein Geiger, Dirigent und Komponist aus Kiew. Am Konservatorium von Moskau unterrichtete er unter anderem Nikolai Mjaskowski und Sergei Prokofjew. Die 10 Duette für zwei Violoncelli stammen aus dem Jahr 1911 und sind wie die meisten seiner Werke nach seinem Aufenthalt in Berlin(1905 bis 1908) impressionistisch geprägt und nicht „typisch russisch“.

Jacques Offenbach (1819 -1880) war ein Cellist, Dirigent und Komponist aus Köln, der seine musikalische Ausbildung in Paris erhielt. Er komponierte 75 Werke für Violoncello und spielte unter anderem mit Pianisten wie Anton Rubinstein, Franz Liszt und Felix Medelssohn-Bartholdi.

David Popper (1843 – 1913) war ein berühmter Cellist und gesuchter Pädagoge aus Prag. Er entwickelte die Spieltechnik nach der Einführung des Cello- Stachels wesentlich weiter, seine Etüden „Hohe Schule des Viololoncellospiels“ werden nach wie vor weltweit geschätzt. In Wien war er Solocellist der Hof- Oper und Mitglied des Hellmesberger Quartetts.

Werner Thomas Mifune (geb. 1941) ist Cellist und äußerst aktiver Arrangeur und Komponist. Als Gründer des berühmten Kölner Cello- Sextetts erweiterte er die Literatur für verschiedene Cello Ensembles unter anderem um gefällige Werke aus dem lateinamerikanischen Bereich.