„Klavierabend“ mit Erica Bisesi


Erica Bisesi spielt Werke von F.J. Haydn und F. Chopin.

Programm:
F. J. Haydn (1732 – 1809), Sonate Nr. 33 C-Moll, Hob. XVI/20
– Allegro (Moderato)
– Andante con moto
– Allegro

F. Chopin (1810 – 1849), Präludium op. 45 Cis-Moll
Präludium As-dur

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F. Chopin (1810 – 1849), 24 Präludien op. 28

„Erica Bisesi besitzt als Pianistin nicht nur eine starke Technik, sondern auch ein wesentlich selteneres Talent: sie tritt tief in die Partituren ein und macht diese verständlich. Sie belebt die Musik mit einer Werktreue, die niemals flach oder unpointiert klingt.“
Francesco Mander

„…sie ist in meinen Augen gewandt, musikalisch und hoch motiviert.”
Bruno Canino
Erica BISESI wurde in Gorizia (Italien) geboren. Sie begann im Alter von fünf Jahren mit ihrer musikalischen Ausbildung, und schloß 1996 das Konservatorium in Triest mit dem akademischen Grad Bc.L. ab. Sie erweiterte ihre Qualifikation und ihr Repertoire am Klavier durch Kurse mit Bruno Canino in Mailand (Accademia Marziali), Florenz (Amici della Musica) und in der Schweiz (Ernen Musikdorf); mit dem Dirigenten Francesco Mander; mit Aquiles Delle Vigne in Salzburg (Internationale Sommerakademie am Mozarteum), Florenz und Rom (Musici Artis); mit der „Busoni“-Preisträgerin Anna Kravtchenko; sowie mit Vladimir Krpan in Zagreb (Hochschule für Musik). Sie tritt als Solistin und in Kammermusikensembles in Italien und international auf.
Erica war stets sowohl in künstlerischer Betätigung als auch in wissenschaftlichen Studien und Forschung interessiert. 2007 schloß sie an der Universität Udine einen Ph.D. in Mathematik und Physik ab. Sie nahm an mehreren Konferenzen teil und leitete Seminare, beispielsweise in Deutschland, Indien, Italien, Kroatien, Österreich, Schweden, in der Schweiz, in Slowenien, Spanien, in den USA, und in Zypern.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Ausdruck in Klaviermusik, die Physik von Musikinstrumenten, Musikpsychologie, Psychophysik und computergestützte Psychoakustik, Musiktheorie, empirische Ästhetik und Ethnomusikologie.
Seit Oktober 2009 arbeitet Erica als Preisträgerin des vom FWF ausgeschriebenen „Lise Meitner Award“ in einer Postdoc-Stelle am Zentrum für Systematische Musikwissenschaft der Universität Graz. Ihr laufendes Projekt trägt den Titel „Ausdruckmessung und -Modellierung im Klavierspiel“.
Erica war auch als Physiklehrerin und in der Musikerziehung tätig und unterrichtete Akustik und Psychoakustik an den Universitäten Udine und Triest.