„Tangocompany Wien“„las islas Tour“ 2010 japan preview.


VIER KLASSISCHE MUSIKERINNEN, EINE TÄNZERIN, EIN SÄNGER ENTDECKEN DEN TANGO NEU, PIAZZOLLA IST DABEI GENAUSO VERTRETEN, WIE TANGOS AUS ITALIEN, JAPAN, DEUTSCHLAND UND EINER IN JIDDISCHER SPRACHE. DIE INSTRUMENTIERUNG SO INDIVIDUELL WIE DIE TANGOTRADITION IN DEN VERSCHIEDENEN KULTURKREISEN. ENTDECKEN SIE MIT UNS DEN TANGO ALS WELTMUSIK.

Stephan Wapenhans, war nach seiner Ausbildung in Dresden und Hamburg an vielen Theatern in Deutschland, Italien und in Österreich als Schauspieler und Sänger engagiert. Unter anderm auch an der Volksoper Wien und der Kammeroper Wien. Er ist regelmässiger Gast am Stadttheater Baden. Dort wird er im Dezember diesen Jahres im „Orlow“ den Jolly Jeffersen spielen. Seine Liebe zum Tango entdeckte er in Italien,als er gemeinsam mit Milva in der Produktion „maria de buenos aires“ von Astor Piazzolla engagiert war. Und diese Liebe zum Tango, zu diesem Rhythmus hat ihn nicht wieder losgelassen.
Kyoko Oishi studierte Klavier in Wien am Prayner-Konservatorium und in Japan am „Kunitachi College of Music“ in Tokyo/Japan. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Klavier und arbeitet als Korrepetitorin für die Oper. Konzerte führen sie immer wieder durch Österreich und auch jedes Jahr in ihre Heimat nach Japan. Sie ist von Anfang an dabei wie wir alle eine Gefangene dieses Rhythmus´.
Lysa Urbano ist Kolumbianerin und in vielen Genres zu Hause. Sie studierte in Kolumbien an der „El carmelo“ Tanz und Theater, erhielt eine Ausbildung in Percussion und Gitarre, gründete ihre eigene Rockband. Ausserdem erhielt sie eine Tangoausbildung bei den Vizemeistern Maximiliamo und Elizabeth Guerrero. Ihre Leidenschaft für den Tango liegt einfach in ihrem lateinamerikanischen Temperament.
Wu Ruei-ran studierte in seiner Heimat Taiwan zunächst Psychologie. Dann aber entschied er sich für die Musik und studierte in Wien Komposition. Sein Herz brannte seit seinem Studium für den Tango und so begann er vor acht Jahren Bandoneón zu spielen. Inzwischen ist er ein Virtuose und zu gast in verschiedenen Tangoformationen. Seine Ausbildung erhält in Paris aus erster Hand: von Mosalini, einem Bandoneónisten, der viele Jahre gemeinsam mit Astor Piazzolla den Tango Nuevo pflegte.
Zitiert von The Strad als Künstler „mit Phantasie und Einsicht …. ein Publikumsmagnet«, Begann Yuuki Wong seine musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren mit dem Klavier und zwei Jahre später begann mit dem Geigenspiel. Nach nur drei Jahren Geigenunterricht, war Yuuki zum weltbekannten Yehudi Menuhin School in England, wo er mit Rosemary Furniss und Natasha Boyarsky studierte neben Unterricht mit Yehudi Menuhin aufgenommen. Er war der jüngste Student, der im Alter von 15 bis zu der Klasse der Amita und Roland Vamos am Oberlin Conservatory, USA zugelassen werden, um seinen Bachelor of Music beginnen. Seit 2000 hat Yuuki an der Konservatorium Wien studiert bei Prof. Boris Kuschnir. Neben den regulären Unterricht, hat Yuuki im Unterricht und Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Tibor Varga, Aaron Rosand, Zakhar Bron, Frans Helmerson, Dmitri Sitkovetsky, Viktor Tretjakow, Zvi Zeitlin, Pierre Amoyal, Julian Rachlin, Mauricio Fuks, Pamela Frank, Gabor Takacs teilgenommen -Nagy, Yakov Kreizberg, Miriam Fried, um nur einige zu nennen.
Ehrungen auf Yuuki verliehen gehören 1. Preis bei der 2007 Summit Music Festival Competition in New York, 2. Preis und Sonderpreis beim 2007 Michael Hill International Violin Competition in Neuseeland, Sonderpreis und 4. bei der 2005 Jean Sibelius Internationalen Violin-Wettbewerb in Helsinki Place , 3. Preis an den 2004 Abbado International Violin Competition in Mailand, der Grand Prix 2000 bei den Internationalen Wettbewerb Kingsville, wo er auch fegte den 1. Preis in der Senior Streicher und besten Geiger-Preis. Während am Oberlin Konservatorium, war er ein Empfänger der Dean’s Talent Award, die außergewöhnliches Talent erkennt in der Institution. Am Konservatorium Wien, hat er die Fidelio-Wettbewerb 2005 gewonnen.
Erwägung, Konzert und Kammermusik Aufführungen haben Yuuki in die USA, UK, Skandinavien, Continental Europa, Südamerika, Neuseeland, Asien und dem indischen Subkontinent werden. Nicht nur die geografische Reichweite vielfältig, andere Highlights sind die Auftritte des Präsidenten von Singapur, für HRH Queen Elizabeth II. im Buckingham Palace und mit Orchestern wie dem Helsinki Philharmonic, Finnish Radio Symphony, Philharmonia Auckland, Singapore Symphony Orchestra, Wiener Mozart-Ensemble, Corpus Christi Symphony, Bruno Walter Festival Orchestra.

Die Tango-Company Wien wurde im Sommer 2008 gegründet und entstand aus der Lust auf – und die Begeisterung für den Rhythmus des Tango, seine Spannweite zwischen tiefer Traurigkeit, unbändiger Emotionalität und ausgelassener Fröhlichkeit. Kein anderer Stil schien uns so sehr die Facetten der menschlichen Psyche widerzuspiegeln. Nachdem wir mit Piazzolla begonnen hatten, fanden sich immer mehr spannende Titel in anderen Kulturkreisen, die vom Tango beeinflusst schienen. Wir haben aber auch Titel in unser Programm aufgenommen, die auf den ersten Blick gar nicht so tangoesk erscheinen. („Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln“; „Padam, Padam“, „oh donna clara“). Egal ob klassischer argentinischer Tango, Tangowalzer oder Milonga, wir haben Spass und Lust auf diese Musik. Wir hoffen, dass diese Lust auch auf Sie überspringt.
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