“TANGOCOMPANY WIEN”


VIER KLASSISCHE MUSIKERINNEN, EINE TÄNZERIN, EIN SÄNGER ENTDECKEN DEN TANGO NEU, PIAZZOLLA IST DABEI GENAUSO VERTRETEN, WIE TANGOS AUS ITALIEN, JAPAN, DEUTSCHLAND UND EINER IN JIDDISCHER SPRACHE. DIE INSTRUMENTIERUNG SO INDIVIDUELL WIE DIE TANGOTRADITION IN DEN VERSCHIEDENEN KULTURKREISEN. ENTDECKEN SIE MIT UNS DEN TANGO ALS WELTMUSIK.
Stephan Wapenhans, war nach seiner Ausbildung in Dresden und Hamburg an vielen Theatern in Deutschland, Italien und in Österreich als Schauspieler und Sänger engagiert. Unter anderm auch an der Volksoper Wien und der Kammeroper Wien. Er ist regelmässiger Gast am Stadttheater Baden. Dort wird er im Dezember diesen Jahres im „Orlow“ den Jolly Jeffersen spielen. Seine Liebe zum Tango entdeckte er in Italien,als er gemeinsam mit Milva in der Produktion „maria de buenos aires“ von Astor Piazzolla engagiert war. Und diese Liebe zum Tango, zu diesem Rhythmus hat ihn nicht wieder losgelassen.
Kyoko Oishi studierte Klavier in Wien am Prayner-Konservatorium und in Japan am „Kunitachi College of Music“ in Tokyo/Japan. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Klavier und arbeitet als Korrepetitorin für die Oper. Konzerte führen sie immer wieder durch Österreich und auch jedes Jahr in ihre Heimat nach Japan. Sie ist von Anfang an dabei wie wir alle eine Gefangene dieses Rhythmus´.
Lysa Urbano ist Kolumbianerin und in vielen Genres zu Hause. Sie studierte in Kolumbien an der „El carmelo“ Tanz und Theater, erhielt eine Ausbildung in Percussion und Gitarre, gründete ihre eigene Rockband. Ausserdem erhielt sie eine Tangoausbildung bei den Vizemeistern Maximiliamo und Elizabeth Guerrero. Ihre Leidenschaft für den Tango liegt einfach in ihrem lateinamerikanischen Temperament.
Wu Ruei-ran studierte in seiner Heimat Taiwan zunächst Psychologie. Dann aber entschied er sich für die Musik und studierte in Wien Komposition. Sein Herz brannte seit seinem Studium für den Tango und so begann er vor acht Jahren Bandoneón zu spielen. Inzwischen ist er ein Virtuose und zu gast in verschiedenen Tangoformationen. Seine Ausbildung erhält in Paris aus erster Hand: von Mosalini, einem Bandoneónisten, der viele Jahre gemeinsam mit Astor Piazzolla den Tango Nuevo pflegte.
Kaoru Asayama studierte zunächst in ihrer Heimat in Tokio Violine. Danach führte sie die Musik zu einem Aufbaustudium nach Wien, wo sie ihren späteren Mann Wu Ruei-Ran kennenlernte. Da sprang der Tangofunke auf sie über und sie ist heute eine der wenigen Geigerinnen, die neben ihrer Konzerttätigkeit als „Klassiker“ auch excellente Tangomusiker sind. Ihre Konzerte führten sie durch halb Europa und auch sie ist regelmässig zu gast in verschiedenen Tangoorchestern.

Die Tango-Company Wien wurde im Sommer 2008 gegründet und entstand aus der Lust auf – und die Begeisterung für den Rhythmus des Tango, seine Spannweite zwischen tiefer Traurigkeit, unbändiger Emotionalität und ausgelassener Fröhlichkeit. Kein anderer Stil schien uns so sehr die Facetten der menschlichen Psyche widerzuspiegeln. Nachdem wir mit Piazzolla begonnen hatten, fanden sich immer mehr spannende Titel in anderen Kulturkreisen, die vom Tango beeinflusst schienen. Wir haben aber auch Titel in unser Programm aufgenommen, die auf den ersten Blick gar nicht so tangoesk erscheinen. („Ich lass mir meinen Körper schwarz bepinseln“; „Padam, Padam“, „oh donna clara“). Egal ob klassischer argentinischer Tango, Tangowalzer oder Milonga, wir haben Spass und Lust auf diese Musik. Wir hoffen, dass diese Lust auch auf Sie überspringt.
tangoabend.pinnwand.gruppe1-1